Tortuga

Aus Jurtenland-Wiki
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Als sich Anfang 2001 abzeichnete, dass eines der letzten traditionsreichen Zeltbauunternehmen am Bodensee seine Pforten schließen würde, entschlossen sich einige der Mitarbeiter, die Chance zu nutzen und ein eigenes Unternehmen zu gründen. Bei der zum Teil jahrzehntelangen Erfahrung in der Zeltbranche und den gewachsen Verbindungen zu Lieferanten und Kunden war abzusehen, dass der Neustart gelingen würde. So konnte die Firma Tortuga GmbH mit Sitz in Reichenau-Waldsiedlung gegründet werden und am 1. September 2001 ihre Arbeit aufnehmen.

Das Kerngeschäft des Unternehmens ist die Produktion und Entwicklung von Kohten und Jurten, sowie weißen Zelten für Jugendgruppen und Hilfsorganisationen. Der Name Tortuga mit der Schildkröte im Logo ist ein Synonym für eine stabile Behausung, Beständigkeit, Verlässlichkeit und Langlebigkeit, sowie nicht zuletzt für Tradition, auf deren Basis sinnvolle Innovationen entstehen können.[1]

So schreibt die Tortuga GmbH über sich selbst und das letzte Jahrzehnt hat den Erfolg von Tortuga voll und ganz bestätigt. Heute ist die Tortuga GmbH mit dem klassischen System von Kohte und Jurte der Markführer in diesem Segment. Die weiteren Anbieter des gleichen Systems (Technolen mit der Marke Stromeyer) spielen nur am Rande eine Rolle. Ebenso die alternativen Konzepte wie Rainbow und Troll werden aktuell nur innerhalb kleiner Kreise genutzt.

Tortuga hält auch heute noch an die grundsätzlichen Entwicklungen von 1952 fest und ist damit mit den allermeisten Planen auf dem Markt kompatibel. Dies ist sicher einer der Hauptgründe, warum die heutigen Nutzer (vorwiegend Pfadfinder und andere Jugendgruppen) an diesem System festhalten.

Tortuga verwendet zwei verschiedene Verbindungssysteme. Zur Verbindung der Kohtenblätter (auch Halbdach und Zwischendachplane) wird ein Schlaufensystem aus Kordel und Öse verwendet. Die Seitenplanen werden mit Doppelknopf und Knopfloch haltbar verbunden.

Einzelnachweise

  1. Tortuga GmbH