Stromeyer

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Fast fünf Jahrzehnte werden die Planen für Kohte und Jurte von der Firma Stromeyer am Bodensee produziert. Die ersten Planen werden dort ab 1952 in Serie gefertigt. 2000 kommt das Aus für das traditionsreiche Unternehmen. Stromeyer wird von der Mehler AG übernommen, die Produktionsbereiche auf verschiedene Firmen des Konzern aufgeteilt. Der Bereich Gruppenzelte geht an die Firma Protect GmbH.

Der Bereich Schwarzzelte wird vorerst aufgelöst, dessen Mitarbeiter machen sich 2001 unter dem neuen Namen Tortuga selbständig und führen eine lange Tradition fort.

Die Marke Stromeyer wird nun von der Firma Protect GmbH nur noch für Weißzelte (Gruppenzelte) genutzt. Zwar sind neben der neuen Marke Tortuga auch Planen nach dem System Stroymeyer auf dem Markt, jedoch ist die Herkunft ungeklärt. Offiziell fertigt die Protect GmbH keine Schwarzzelte.

2007 wandelt die Mehler AG die Protect GmbH in eine Vertriebsgesellschaft um. Die Zeltproduktion übernimmt inzwischen die Firma Technolen in Tschechien. Es kommen nun wieder Planen für Kohte und Jurte unter dem alten Markennamen Stromeyer auf den Markt.

Die führenden Händler sind jedoch mittlerweile alle zu Tortuga gewechselt. Die Fortführung der Marke Stromeyer im Bereich Schwarzzelte scheint ungewiss.

Heute umfasst die Marke Stromeyer das gleiche Sortiment, wie zum Zeitpunkt der Auflösung vor 2000. Die Planen wurden weder weiterentwickelt, noch ergänzt. Die Planen von Stromeyer können zusammen mit Tortuga verwendet werden. Allerdings sind die neuen Planen Entwicklungen von Tortuga nicht zwangsläufig mit den Planen von Strohmeyer verwendbar.

Beispiel:

Für die Trapezplane der Barbarossa-Jurte benötigen die Jurtendächer eine veränderte Knöpfleiste, welche von Tortuga als Gebrauchsmuster geschützt ist und diese Entwicklung von Stromeyer nicht nachvollzogen wurde.