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Was macht einen guten Feuertopf aus?

Gusseisen ist ein sehr rohes und unsprüngliches Material, bei dem leicht große Toleranzen im Fertigungsprozess zu erwarten sind. Was macht also einen guten Feuertopf aus?

Das wichtigste ist eine gleichmäßige Wandstärke, denn nur dann kann der Topf seine Vorteile mit einer gleichmäßigen Wärmeverteilung ausspielen. Und genau das macht ihn zum Universaltalent beim Backen und Schmoren und bei allen Gerichten, die möglichst lange bei konstanter Temperatur garen sollen.

Die Güte des Gusses spielt eine weitere Rolle, denn insbesondere die Oberfläche des Gusses bestimmt die Verwendung als Kochgeschirr. Darauf wird sich die Patina bilden.

Was aber nun, wenn der Deckel auf dem Topf wackelt?

Gusseisen hat sein eigenes Leben. Es gibt Toleranzen in der Form. Beim Prozess des Gießens können Verspannungen auftreten. Deswegen passt nicht jeder Deckel auf seinen Topf. Zumindest liegt er nicht so plan auf, wie man das von seinen geschliffenen Töpfen in der Küche vielleicht erwartet.

Wichtig beim Deckel ist, dass der Durchmesser zum Topf passt. Schließlich wärmen sich beide Teile anfangs unterschiedlich auf. Auf dem Deckel liegen viele heiße Kohlen, im Topf der kalte Braten. Da soll natürlich nicht plötzlich der Deckel klemmen, wenn der sich stärker ausdehnt als der Topf.

Toleranzen in der Auflage kommen leider vor, so kann der Deckel etwas wackeln. Dies wiederum hat jedoch keinen Einfluß auf das Koch- und Backerlebnis. Dank der Lippe schließt der Feuertopf immer noch dicht.

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