Dornröschen war ein schönes Kind

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Volklied

Text: Margarethe Löffler


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Dorn -- rös -- chen war ein schö -- nes Kind,
schö -- nes Kind, schö -- nes Kind. Dorn -- rös -- chen war ein
schö -- nes Kind, schö -- nes Kind.
}


Dornröschen war ein schönes Kind,
schönes Kind, schönes Kind
Dornröschen war ein schönes Kind
schönes Kind

Dornröschen, nimm Dich ja in acht
ja in acht, ja in acht
Dornröschen, nimm Dich ja in acht
vor einer bösen Fee

Da kam die böse Fee herein
Fee herein, Fee herein
da kam die böse Fee herein
und rief ihr zu

Dornröschen schlafe hundert Jahr
hundert Jahr, hundert Jahr
Dornröschen schlafe hundert Jahr
und alle mit

Und eine Hecke riesengroß
riesengroß, riesengroß
Und eine Hecke riesengroß
umgab das Schloß

Da kam ein junger Königssohn
Königssohn, Königssohn
Da kam ein junger Königssohn
und sprach zu ihr

Dornröschen holdes Mägdelein
Mägdelein, Mägdelein
Dornröschen holdes Mägdelein
nun wache auf

Dornröschen wachte wieder auf
wieder auf, wieder auf
Der ganze Hofstaat wachte auf
wachte auf

Dornröschen ward nun Königin
Königin, Königin
beglückte hoch den Königssohn
beglückte ihn

Sie feierten ein großes Fest
großes Fest, großes Fest
Sie feierten ein großes Fest
das Hochzeitsfest

Da jubelte das ganze Volk
ganze Volk, ganze Volk
da jubelte das ganze Volk
ganze Volk

Entstehung

Dornröschen war ein schönes Kind ist ein deutschsprachiges Kinderlied. Es basiert auf der grimmschen Märchenfigur Dornröschen. Das Lied wurde in den 1890er Jahren von der Dresdener Lehrerin Margarethe Löffler verfasst.[1][2][3] Es beruht auf einem älteren Volkslied, das unter den Titeln Die Anna saß am Breitenstein[4][5] oder Mariechen saß auf einem Stein[6] überliefert ist und auf der Sage von Ritter Blaubart bzw. der deutschen Sagenfassung von Ritter Ulinger beruht.

Rezeption

Das Lied ist zur Ausführung als bewegtes Singspiel konzipiert.[7]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Georg Schläger: Das Dornröschenspiel. In: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde 35/36 (1925/1926), S. 259–271, hier S. 264.
  2. Theo Mang, Sunhilt Mang (Hrsg.): Der Liederquell. Noetzel, Wilhelmshaven 2007, ISBN 978-3-7959-0850-8, S. 663 f.
  3. Ingeborg Weber-Kellermann: Das Buch der Kinderlieder. 235 alte und neue Lieder: Kulturgeschichte – Noten – Texte. Atlantis-Schott, Mainz 1997/2010, ISBN 978-3-254-08370-8, S. 266 f.
  4. Die Anna saß am Breitenstein bei volksliederarchiv.de
  5. Johann Lewalter: Deutsche Volkslieder. In Niederhessen aus dem Munde des Volkes gesammelt, mit einfacher Klavierbegleitung, geschichtlichen und vergleichenden Anmerkungen. 5 Hefte. Hamburg 1890–94. Reprint in einem Band: Olms, Hildesheim 1982, ISBN 3-487-05369-1, S. 52.
  6. Mariechen saß auf einem Stein bei volksliedarchiv.de
  7. Franz Magnus Böhme: Deutsches Kinderlied und Kinderspiel. Breitkopf & Härtel, Leipzig 1897, S. 552 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3DDeutschesKinderliedUndKinderspiel~MDZ%3D%0A~SZ%3Dn628~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D)
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